Fahrtziel Natur

Naturjuwelen in den Bündner Pärken

Naturjuwelen in den Bündner Pärken - Fahrtziel Natur

Die Bündner Pärke sind mit einzigartigen, ursprünglichen Natur- und Kulturlandschaften gesegnet. Jede ist anders, aber sie haben alle etwas gemeinsam: faszinierende Lebenswelten. Contura präsentiert aus jedem der fünf Pärke eine Trouvaille.

Wandern, Tiere entdecken, Natur erleben – auftanken: Die Bündner Pärke sind vielfältige, dynamische und natürliche oder vom Menschen naturnah gestaltete Lebensräume. Ruheoasen in einer hektischen Welt. Contura zeigt, welche natürlichen Juwelen es in den fünf Pärken im Kanton Graubünden zu entdecken gibt.

 

Naturpark Beverin: Wasserfall z’hinderst im Safiental

Der Naturpark Beverin ist bekannt für tiefe Schluchten, intakte Dorfbilder, glasklare Bergseen und Steinböcke. Diese Reise führt in eines seiner drei Täler: das Safiental. Nach der abenteuerlichen Reise mit der RhB durch die Rheinschlucht und einer Postautofahrt durch das Safiental mit wunderbaren Ausblicken auf die typischen Walsersiedlungen, erreicht man die letzte PostAuto-Haltestelle des Tals: «Turahus» in Thalkirch. Von hier aus gehts zu Fuss weiter auf einer rund einstündigen Wanderung entlang der sich schlängelnden Rabiusa. Der Bergbach mit seiner Schwemmebene, den Grauerlenwäldern und Pionierfluren ist eine Aue von nationaler Bedeutung mit seltenen Tier- und Pflanzengesellschaften. Die Wanderung verspricht zudem grossartige Sicht auf die Grauhörner und das Alperschällihorn – und mit etwas Glück sind in den Felswänden sogar Steinböcke zu sehen. Immer im Blick ist der Wasserfall des Gletscherbaches, der sich furchtlos die Felsen hinunterstürzt. Hier finden Wanderer wilde Natur und Ruhe in der Abgeschiedenheit: z’hinderst im Safiental im Naturpark Beverin.

www.naturpark-beverin.ch

Biosfera Val Müstair: Alte Getreidesorten entdecken

Die Biosfera Val Müstair ist ein kleiner, aber feiner regionaler Naturpark im romanischsprachigen Bergtal Val Müstair, am östlichsten Zipfel der Schweiz gelegen. Hier finden Gäste unverwechselbare Gaumenfreuden, eine intakte Natur und vielfältige Angebote aus den Bereichen Natur und Kultur. Als regionaler Naturpark strebt die Biosfera eine nachhaltige Regionalentwicklung an und hat sich beispielsweise mit seinen Partnern die Förderung von alten Getreidesorten zum Ziel gesetzt. Zu den regionalen Spezialitäten gehören Schaibiettas: Kekse aus Nackt-Hafer. Der traditionelle Getreideanbau wird im Val Müstair thematisiert, und dank der Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Betrieben im Tal sowie der Mühle Mall in Santa Maria können seit diesem Sommer Bildungsangebote für Schulen und Gruppen angeboten werden. Eines dieser Erlebnisangebote behandelt die Produktionsprozesse rund um Berggetreide: Der Weg vom Korn zum Brot lässt sich hautnah mitverfolgen – vom Wasserrad der ältesten funktionstüchtigen Mühle der Schweiz über die Verarbeitung zum Mehl bis hin zum Stampfen der Gerste. Ein besonderes Vergnügen ist das Backen des eigenen Brotes im Holzofen der Mühle nach dem Rundgang.

www.biosfera.ch/ausgangslage.htm

Schweizerischer Nationalpark: Wanderung zum Murtaröl

Der Schweizerische Nationalpark spielt in der europäischen Naturschutzszene eine absolute Pionierrolle: Er wurde als erster Nationalpark der Alpen bereits 1914 gegründet und besitzt gleichzeitig den höchsten Schutzstatus eines Wildnisgebiets. Ein Geheimtipp unter den vielen Routen im Park ist die Wanderung von Zernez nach Murtaröl; vielleicht, weil sich viele Wanderer von der 1100 Meter Höhendifferenz abschrecken lassen. Doch wer es wagt, wird reich belohnt: Die Route ermöglicht einen wunderbaren Blick in die Region, zum Beispiel ins wilde Val Cluozza – die «Urzelle» des Nationalparks –, in den Talkessel von Zernez oder zum alles dominierenden Piz Linard. Das Gebiet rund um Murtaröl beherbergt zahlreiche Gämsen. Sie nutzen die ehemaligen Schafweiden, die dem Hügel auch den Namen gegeben haben: Murtaröl bedeutet so viel wie «kleine Schafweide». Die stetig steile Route ist ausserdem ein guter Standort für die Beobachtung von Bartgeiern. Der höchste Punkt ist kein eigentlicher Gipfel, sondern der nördliche Ausläufer des Tantermozzagrates, der von den eiszeitlichen Gletschern zu einer Kuppe geformt wurde. Hier fühlt man sich ein einer höheren Sphäre, weitab vom Alltag. Die Natur hat einen fest im Griff.

www.nationalpark.ch

Parc Ela: Auf den Spuren von Heidi

Der Parc Ela ist der grösste Naturpark der Schweiz. Er liegt in einer vielseitigen Landschaft aus Mooren, Trockenwiesen, Bergseen sowie Wäldern und bietet ursprüngliche Natur, intakte romanische Dörfer und eine gelebte Kultur in den drei Sprachen Romanisch, Italienisch und Deutsch. Eine kleine Trouvaille ist die Heidihütte auf der Maiensäss-Siedlung Falein: In den Jahren 1952/54 war dieses Maiensäss mit der Heidihütte der Familie Schutz-Jenal Drehort des ersten Schweizer Heidifilms. Die Hütte kann von aussen besichtigt werden, auch der Heustall ist noch im Originalzustand erhalten. Neben der Hütte hat der Parc Ela einen Verpflegungsposten – den «post da marenda» – installiert, wo sich Gäste am ausgewählten Sortiment verschiedener Alp- und Hofprodukte selbst bedienen können. Im Sommer bietet Betreiberfamilie Schutz jeweils am Mittwochnachmittag bei der Heidihütte ein Heidi-Zvieri an.

www.parc-ela.ch

Extra-Tipp: Genuss mit Panorama

Im Parc Ela marschieren genussfreudige Wanderer von der Vorspeise zum Hauptgang und weiter zum Dessert auf dem Dichterpfad «Veia digl Pader». Sie geniessen regionale Spezialitäten mit einmaligem Weitblick ins Surses und das untere Albulatal. Gestartet wird in Stierva mit der Vorspeise im Restaurant Belavista. Aber nicht nur kulinarisch werden die Wanderer verwöhnt, sondern auch kulturell: durch die 13 Gedichte von Pater Alexander Lozza (1880-1953), der von der hiesigen Natur und Kultur inspiriert wurde. Nach der Vorspeise führt die gemütliche Wanderung nach Mon, ein Dorf mit ursprünglichem Bergdorf-Charakter, und weiter nach Salouf. In der Ustareia Alpina wartet der feine Hauptgang. Gestärkt gehts weiter auf die letzte Etappe und zum Dessert nach Savognin ins Restaurant Danilo.

Das RailAway Kombi-Angebot «Fahrtziel Natur Graubünden» ermöglicht die An- und Rückreise in den Parc Ela sowie die Genusswanderung inkl. 3-Gang-Menu mit 20% Rabatt.
Das Angebot ist gültig vom 26. Juni bis 22. Oktober 2017 (jeweils Donnerstag bis Montag).

 

Tektonikarena Sardona: Brunch mit regionalen Spezialitäten

Die Tektonikarena Sardona erlaubt Einblicke in die Entstehungsgeschichte der alpinen Berge und Täler. Vielfältige Spuren der gewaltigen Kräfte aus der Zeit, als Afrika mit Europa zusammenstiess, sind hier aussergewöhnlich gut sichtbar. Inmitten dieser Zeitzeugnisse lässt sich noch bis Mitte Oktober der perfekte Sonntag erleben: In der urchigen Stalla Nagens gibt es zunächst einen köstlichen Brunch mit regionalen Spezialitäten. Zur Verdauung führt der erste Teil der Wanderung in rund 45 Minuten zum Besucherpavillon Sardona bei der Segneshütte. Hier beantworten die ausgebildete «GeoGuides Sardona» alle Fragen zum Welterbe, dem Flimser Bergsturz sowie Fauna und Flora. Zum Abschluss führt die einfache Wanderung via Unterer Segnesboden auf dem Panoramahöhenweg nach Naraus, von wo aus man gemütlich mit dem Sessellift nach Flims und anschliessend mit dem kostenlosen Shuttle zurück an den Ausgangspunkt nach Laax gelangt.

www.unesco-sardona.ch

Extra-Tipp: Spezialitäten-Wanderung 3. September 2017

Speziell für Genuss-Wanderer: Am Sonntag, 3. September 2017 findet die erste Spezialitäten-Wanderung in einen Bündner Park statt. Die Wanderung führt in der Tektonikarena Sardona entlang des Panoramahöhenwegs von Naraus via Unterer Segnesboden nach Nagens – auf dem Weg gibt eigens zubereitete lokale Spezialitäten zu geniessen.

tourismus.unesco-sardona.ch/Spezialitaeten-Wanderungen.791.0.html

Fahrtziel Natur: Nachhaltig Bündner Pärke entdecken

Seit 2016 engagieren sich das Netzwerk Schweizer Pärke, der Verkehrs-Club der Schweiz und der Bündner Vogelschutz gemeinsam mit der Rhätischen Bahn und PostAuto Graubünden in der Kooperation «Fahrtziel Natur» für eine nachhaltige Mobilität und sanften Tourismus in den Bündner Pärken. Fahrtziel Natur setzt sich dafür ein, dass der Schweizerische Nationalpark, der Parc Ela, der Naturpark Beverin, die Biosfera Val Müstair und das UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona umweltfreundlich mit dem öffentlichen Nahverkehr bereist und erlebt werden können. Zu diesem Zweck werden Reiseangebote mit attraktiven Preisen für den öffentlichen Verkehr entwickelt und kommuniziert. Vor Ort sorgen innovative Mobilitätslösungen für eine flexible und nachhaltige Mobilität: Der graubündenPASS bietet den Gästen freie Fahrt mit dem öffentlichen Verkehr und das AlpenTaxi sowie Bus alpin sorgen für die Erreichbarkeit der letzten Meile.

Spezialangebot: «Einfach für Retour»

Fahrtziel Natur ermöglicht geführte Wildbeobachtungstouren inkl. ÖV-Rückfahrt-Ticket. Dank modernster Fernrohre und dem Wissen ausgewiesener Wildtierexperten kommen Tierfans Steinbock, Gämse und Co. ganz nahe, ohne sie zu stören. Jetzt Tour buchen und innerhalb von Graubünden gratis mit der RhB und PostAuto zurückreisen.

www.fahrtziel-natur.ch/de/reiseangebote/

Die Bündner Parke gehören auch dem Netzwerk der Schweizer Pärke an. Sie alle sind aussergewöhnliche Regionen mit wunderschönen Landschaften und lebendigen Traditionen. Die aktuelle Kampagne «Kleine Weltwunder» vermittelt die natürlich und kulturelle Vielfalt der Schweizer Pärke und lädt zum Entdecken der vielen kleinen Weltwunder ein...