Fensterplatz: Mario Lubina

Fensterplatz: Mario Lubina -

«Die Fahrt durch den Vereina spart Zeit – zwischen acht und zwölf Stunden pro Woche.»
Mario Lubina aus Luzern, seit fast vier Jahren für Pistor mit Lebensmitteln unterwegs.

Grüezi! Haben Sie kurz Zeit für uns – oder geht’s schon zum Verladen?

Nein, wir haben genug Luft – bin grad froh, wenn ich meine Füsse ein wenig vertreten kann.

Wo geht’s lang und seit wann sind Sie unterwegs?

Heute fahre ich Rothenburg – Scuol retour. Ich bin seit fünf Uhr früh auf Achse. Schliesslich wollen unsere Kunden im Engadin rechtzeitig frische Lebensmittel erhalten – sprich wenn die Leute beim Bäcker einkaufen oder sich am Zmorge-Buffet im Hotel gütlich tun wollen.

Was haben Sie heute geladen?

Was man halt so an Frischem braucht in der Hotellerie und Gastronomie: Milch, Rahm, Gipfeli, Käse und Joghurt.

Und wie viel Ware führen Sie mit?

Das dürften rund 20 Tonnen sein.

Fahren Sie öfter durch den Vereina?

Ja, schon. Ein- bis zweimal pro Woche.

Und über den Flüelapass?

Ja, das auch. Aber eigentlich nur, wenn es sein muss.

Und was ist angenehmer?

Ganz klar unten durch. Zumal die 18 Minuten im Tunnel auch als Arbeitszeit gelten. (Steigt ein) Sorry, jetzt muss ich verladen.

Letzte Frage: Was schätzen Sie, wie
viele Tonnen werden pro Jahr durch den Vereina transportiert ?

Ou, 40 000 Tonnen vielleicht?

Es sind 180 000 Tonnen. Gute Fahrt!

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«Im Cabrio-Wagen sieht man die Natur viel besser!»