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Unterwegs mit Gross und Klein

Unterwegs mit Gross und Klein - Fensterplatz

«Der Trick: retour rein, retour raus.» Alexandra Disch-Guetg, 36 Jahre, aus Chur, mit Giulio (12 Wochen alt) auf Entdeckungstour. 

Dürfen wir Ihnen helfen?
Vielen Dank, das ist nett. Ich bin froh, wenn Sie mir kurz die Türe blockieren.

Gibt es den klassischen Gentleman noch, der einem zur Hand geht?
Um ehrlich zu sein, auf der Strasse oder im Bus eher selten. Nicht so bei der RhB: Hier sind die Zugbegleiter aufmerksam. Vor allem wissen sie, wie man einen Kinderwagen sachgerecht transportiert.

Nämlich?
Es gibt einen kleinen Trick: retour rein, retour raus. So geht’s am bequemsten. Und mein Sohn kann ruhig weiterschlafen.

Apropos: Was bringt Sie aus der Ruhe?
Wenn die Zeit zum Ein- und Aussteigen knapp wird. Dann kommt man als Mutter ins Rudern. Und prompt verhaken sich die Räder, man bleibt hängen oder unterschätzt die Breite des Kinderwagens.

Und was wünschen Sie sich von der RhB in Sachen Kinderfreundlichkeit?
Genügend Platz in Pendlerzügen für mehrere Kinderwagen. Sprich: Wenn eventuell noch ein Rollstuhlfahrer dazukommt, wird’s eher eng. Wobei ich sagen muss: Die neuen ALLEGRA-Triebzüge sind hier perfekt ausgerüstet. Und zweitens: grosse Scheiben, damit mein Giulio und andere Kinder so richtig staunen können.

Worüber zum Beispiel?
Wenn er etwas grösser ist, will ich ihm unbedingt den Morteratschgletscher und den Landwasserviadukt zeigen. Das muss er gesehen haben.

Das heisst, Sie schenken Ihrem Sohn schon bald ein GA?
Mit Sicherheit ein BÜGA, damit er frei im Kanton herumfräsen kann.