Interview

Der Geissenpeter von damals

Der Geissenpeter von damals - Interview

Der Bündner Stefan Arpagaus wurde als Geissenpeter in der Heidi-Serie von 1978 – von der auch eine Filmfassung entstand – zum Fernsehstar. Heute lebt der 45-Jährige in Einsiedeln, arbeitet für einen internationalen Sportartikelhersteller, ist glücklich verheiratet und hat zwei Söhne.

Stefan Arpagaus, was denken Sie: Warum wurden genau Sie damals aus über 160 Jungen als Geissenpeter auserkoren?
Zu Hause hatten wir schon immer Ziegen, und meine Brüder und ich waren im Sommer immer auf der Alp. Diese Natürlichkeit hat sicher geholfen.

Gibt es ein Erlebnis aus der Zeit des Drehs, das Ihnen in besonderer Erinnerung geblieben ist?
Da gibt es viele schöne Erinnerungen... Es war immer sehr schön, wie sich der Alpöhi Rene Deltgen um Heidi und mich gekümmert hat – eben wie ein richtiger Grossvater.

Was bedeutet Ihnen die Heidi-Serie heute? Denken Sie überhaupt noch daran?
Durch den Film werde ich immer noch viel auf diese Zeit angesprochen. «Heidi» wird immer ein Teil meines Lebens sein.

Wären Sie nach der Heidi-Serie gerne in andere Rollen geschlüpft?
Nein, ich wollte nie Schauspieler werden. Und das Rampenlicht fehlt mir auch nicht. Um eine Schauspielschule zu besuchen, hätte ich in die Stadt ziehen müssen – und das wollte ich nie.