Tipps von Victor Zindel

Golfdestination Graubünden

Golfdestination Graubünden - Tipps von Victor Zindel

Entlang des Streckennetzes finden sich viele spektakuläre Abschläge – mitten im Dorf, über dem Rhein oder auf einem der höchstgelegenen Golfplätze Europas. Victor Zindel,  Leiter Vertrieb Graubünden Nord bei der RhB und passionierter Golfer, verrät seine Lieblingsplätze.

Victor Zindel arbeitet bei der Rhätischen Bahn als Leiter Vertrieb Graubünden Nord und spielt leidenschaftlich gerne Golf. Seit 20 Jahren bestreitet er jährlich mehrere Runden und geniesst dabei die Zeit mit Freunden. «Golf ist mein Sport, weil man ihn überall auf der Welt spielen kann, dabei immer in der Natur ist und zudem interessante Menschen kennen lernt», sagt Zindel. Ob bei Sonnenschein oder Wind – kein Spiel sei jemals gleich. Golfplätze würden zudem einen ganz eigenen Lebensraum für Tiere und Pflanzen bilden. Doch für manche Begegnungen auf dem Platz braucht es gute Nerven: Bei einem Golfspiel in Südafrika habe in einem Baum direkt über Zindels Kopf eine grüne Mamba gehangen. «Da habe ich dann schnell die Flucht ergriffen», sagt er und lacht. Doch auch wenn der gebürtige Maienfelder auf vielen Golfplätzen der Welt gespielt hat, die Plätze in Graubünden gehören zu seinen liebsten Spielorten. Hier sind Victor Zindels Favoriten:

Arosa
18 Loch auf 1800 Metern über Meer: Arosa gehört zu den höchstgelegenen Golfplätzen Europas. Obwohl mitten in den Bergen gelegen, halten sich die Höhenmeter für die Spieler in Grenzen. Am Abend sind dann die Kühe los – sie grasen nach dem Spiel auf einigen Teilen des Platzes. Victor Zindels Fazit: «Eine absolut grandiose Kulisse – hier muss man einmal gespielt haben.»

Alvaneu Bad
Die Anlage in Alvaneu Bad im Albulatal umfasst 18 Loch. Der besondere Clou: Der Abschlag von Loch 9 liegt auf einem Plateau mitten im Dorfkern von Alvaneu Bad. Ansonsten fällt der alte Baumbestand auf, der beim Bau des Platzes integriert wurde. Im April 2012 eröffnete die neue Driving Range. Victor Zindels Fazit: «Ein auch touristisch sehr schöner Platz, der Anfängern und Fortgeschrittenen tolle Herausforderungen bietet.»

Samedan
Seit 1893 spielen Golfer auf dem 18-Loch-Platz in Samedan – einer der ältesten Golfanlagen der Schweiz. Umgeben von Bergen, weist der Meisterschaftsplatz kaum Steigungen auf. 700 Jahre alte Lerchen und viele kleine Teiche säumen den Weg zu den Greens. Victor Zindels Fazit: «Die Anlage ist ein Links Course mit Nord- und Malojawind – eine echte Herausforderung für jeden Golfer.»

Davos
Mitten in der höchstgelegenen Stadt Europas liegen die 18 Löcher des Davoser Golf Clubs. Je nach Wind und Wetter verändern sich die Bedingungen hier – so entstehen grössere oder kleinere Herausforderungen für die Spieler. Der Club hat in den letzten Jahren den Platz stetig umgebaut und modernisiert. Victor Zindels Fazit: «Die Kulisse der Bergstadt machen die anspruchsvolle Anlage auf dem ehemaligen Flugplatz einzigartig.»

Sagogn
Hoch oben auf dem Plateau der Rheinschlucht thront der 18-Loch-Golfplatz von Sagogn. Die idyllische Landschaft verspricht Erholung. Seinen Namen – Buna Vista – verdankt er dem einmaligen Ausblick. Dies wissen auch prominente Gäste zu schätzen, wie zum Beispiel Formel 1 Teamchef Peter Sauber, der hin und wieder auf dem Green anzutreffen ist.
Victor Zindels Fazit: «Ein einzigartiger Platz mit dem herrlichen Blick in die Rheinschlucht. Die vielen Schräglagen fordern jeden Spieler heraus!»

Sedrun
Nur wenige Kilometer von der Rheinquelle entfernt liegen die 9 Löcher des Golfplatzes Sedrun. Jedes verfügt über zwei Abschläge, welche die zweite Runde interessanter machen. Spektakulär ist das 9. Loch: Der Schlag führt direkt über den Rhein. Victor Zindels Fazit: «Einmal direkt über den Rhein zu spielen ist ein grandioses Golferlebnis. Aber auch sonst bietet dieser Platz eine besondere Atomsphäre auf dem Weg zum Oberalppass.»

Was macht eigentlich...

Was macht eigentlich...

... der Greenkeeper vom Golfplatz Kulm im Winter?